So langsam entwickelt sich die Religion zu einem zentralen Thema in diesem Blog. Dabei ist sie mir doch eigentlich so unwichtig…
Aber leider bestimmt die Religion immer noch einen großen und wichtigen Teil unseres Lebens, auch wenn wir uns selbst als Atheisten, Agnostiker oder Heiden bezeichnen. Ob wir wollen oder nicht, Religion ist Teil unseres Lebens. Und anscheinend wird er in letzter Zeit immer größer.
Mir fiel es vor kurzem wieder auf, als ich sie sah: Missionare der Mormonen, Vertreter von „Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage„, die irgendwo in unserem Stadteil ein Zentrum haben müssen, denn ich sehe sie häufiger. Immer sauber gekleidet. Immer ein Lächeln auf den Lippen.
Als ich sie sah, diese jungen, vitalen Menschen, da wurde mir klar: Missionare sind die unfreundlichsten Menschen der Welt. In ihrem eigenen Wahn denken sie, die Welt zum besseren bekehren zu müssen, sich in ihr Leben einschleichen und sie ändern.
Missionare sind wirklich das Letzte. Wie kann man von seinem eigenen Leben so überzeugt sein, es als Vorbild für alle anderen zu nehmen? In unserer Gesellschaft spielen sie vielleicht nicht die größte Rolle, aber wie sieht es in der Dritten Welt aus?
Lasst die Menschen in Ruhe. Wenn Sie euch brauchen, werden sie schon kommen. Bis dahin macht was Sinnvolles. Lebt. Oder beschäftigt euch mit wichtigen historischen Geburtstagen.